Warum schlüsselfertig bauen?

Schluessel

Sich sein Traumhaus zu bauen, steht für die meisten Menschen, insbesondere Familien, ganz oben auf der Lebensliste. Schlüsselfertig oder in Eigenregie? Wer nicht ausgewiesener Fachmann ist, sollte sich diese Entscheidung gut überlegen. Es gibt gute Gründe dafür, schlüsselfertig zu bauen. Der Preis, das bauliche Risiko, die Vergleichskompetenz und die Haftung sind die vier wichtigsten davon.

 

SchluesselWer sich für ein traditionelles, wertstabiles Massivhaus nach individuell gefertigtem Plan und maßgeschneidertem Grundriss entscheidet, dem bleibt oftmals nur die Wahl zwischen dem Bau in Eigenregie oder der Vergabe an einen Bauträger, der das Massivhaus schlüsselfertig errichtet. Gerade für Bauherren, die selbst nicht Bauingenieur, Handwerksmeister in einschlägigen Bauberufen oder Architekten sind, kann ein Neubau in Eigenregie jedoch schnell zum Alptraum werden. Es gibt einige Argumente, die für ein schlüsselfertig gebautes Massivhaus von all inclusive bau sprechen.

 

1. Der Preis

Noch immer gibt es Bauherren, die glauben, dass die Vergabe der einzelnen Gewerke in Eigenregie billiger ist, als den Neubau einem seriösen Bauträger zu übergeben. Doch in der Praxis ist genau das Gegenteil der Fall. Wir verfügen durch unsere jahrzehntelange Tätigkeit in der Baubranche nicht nur über detaillierte Kenntnisse der tatsächlich möglichen Preise, sondern haben durch unsere großen und regelmäßigen Abnahmemengen über Jahre hinweg auch entsprechende Einkaufsbedingungen ausgehandelt. Selbst ausgesprochen geschickte und verhandlungsstarke Bauherren sind immer wieder erstaunt darüber, wenn sie ihre mühsam erkämpften Preise mit unseren normalen Einkaufskonditionen vergleichen – doch jahrzehntelang gewachsene Einkaufsbeziehungen lassen sich eben nicht einfach im Handumdrehen nachahmen. Profitieren Sie von unseren Großabnehmerpreisen und sie werden neben der Sicherheit eines erfahrenen Bauträgers auch herausragende Preisvorteile genießen können.

 

2. Das bauliche Risiko

Wer als Bauherr nicht über jahrelange Erfahrung in der Planung, Ausschreibung und Umsetzung von Bauaufträgen verfügt, der ist in der Regel nicht wirklich in der Lage, ein Gewerk fachgerecht auszuschreiben, geschweige denn, ein Angebot richtig zu analysieren. Die Anfrage von „weißen Kunststofffenstern“ beispielsweise kann preisliche Spreizungen bei den Angeboten verursachen, die sich um mehrere hundert Prozent unterscheiden. Fehlt es an der Definition der Profilbeschaffenheit, der ein-zwei- oder dreifach verglasten Fenster, der statischen Konstruktion des Fensters und der Montagetechnik, so ist es wohl dem Zufall überlassen, welche Fenster Sie schließlich bekommen. Dabei können die Unterschiede schwerer wiegen, als man glaubt. Wer zum Beispiel eine Förderung für energieeffiziente Bauweise in seine Finanzierung mit eingerechnet hat, der sollte genau wissen, welche Fenster, welcher Wandaufbau und welche Dämm- und Abdichtungssysteme zum Einsatz kommen, da ansonsten der Niedrigenergiestatus aufs Spiel gesetzt wird und unter Umständen die gesamte Finanzierung platzen könnte. Denn erst die abschließende Berechnung durch einen autorisierten Zertifizierer stellt mit dem ausgestellten Energieausweis sicher, dass eventuelle Fördermittel auch gewährt werden können. Wer jedoch nicht jedes Detail in der Ausschreibung energierelevanter Gewerke kennt und berücksichtigt, der kann mitunter ein böses Erwachen erleben.

 

Dieses kleine Beispiel verdeutlich bereits im Ansatz die Problematik. Ein modernes Wohngebäude ist heutzutage ein komplexes Zusammenspiel unzähliger baulicher Details. Es ist zweifellos möglich, gewisse Gewerke so herzustellen, dass jedes seriöse Angebot um große Summen unterboten werden kann. Jedoch stellen sich die angebotenen Leistungen bei der fachmännischen Überprüfung dann oft als entweder baurechtlich unzulässig, bauphysikalisch ungeeignet oder einfach als nicht den Anforderungen und Bedürfnissen entsprechend heraus.

 

Zudem herrscht bei vielen Bauherren oftmals der Irrglaube, dass ein Angebot oder ein Werkvertrag der „kurz und bündig“ verfasst ist, besser und seriöser, weil „verständlicher“ sei. Doch Vorsicht: wenn ein Laie ein Angebot als „verständlich und transparent“ empfindet, dann ist es in Wirklichkeit sehr oft unseriös. Eine seriöse Beschreibung der fachgerechten Ausführung einer größeren Baumaßnahme füllt in der Regel mehrere Seiten und ist gespickt mit DIN-Normen, sowie fachspezifischen Ausführungs- und Materialspezifikationen und ist für Nichtfachleute eigentlich unmöglich zu verstehen. Je einfacher das Angebot verfasst ist, desto einfacher kann sich die Firma die Arbeit auch machen – was nicht im Angebot oder im Bauvertrag detailliert beschrieben ist, muss auch nicht ausgeführt oder geliefert werden.

 

3. Die Vergleichskompetenz

Vergleichen Sie bitte eine „unterseitig einlagig eingebrachte Perimeterdämmung aus extrudierten XPS oder gleichwertig“ mit „oberseitig mehrlagiger Dämmung mit expandierten EPS-Platten auf Bitumen-Feuchtigkeitssperre“. Was ist geeigneter, was dürfen diese Positionen jeweils kosten und ist das teurere auch das Bessere? Worum handelt es sich eigentlich und brauchen Sie das überhaupt, denn in einem anderen Angebot ist weder die eine, noch die andere Position enthalten? Die Vergabe von Bauleistungen nach „Bauchgefühl“ kann ein erhebliches Risiko für Ihr Traumhaus sein. Sind Sie nicht wirklich vom Fach, dann sind Sie auch nicht in der Lage, ein Angebot zu beurteilen und zu vergleichen.

 

4. Die Haftung

Wer in Eigenregie baut und dabei sowohl Eigenleistung erbringt, als auch diverse Gewerke durch Handwerksbetriebe erstellen lässt, der kann sich bei auftretenden Mängeln auf ein zermürbendes Katz- und Maus-Spiel einstellen. In dem Moment, in dem Sie Eigenleistungen in ein Gewerk einbringen, erlischt in vielen Punkten die Gewährleistung des Fachbetriebes, zumindest jedoch kehrt sich meistens die Beweislast um: Sie müssen beweisen, dass ein eventueller Schaden durch die vermutete Firma verursacht wurde und nicht durch Ihre Eigenleistung im selben Gewerk. Das ist ohne Sachverständigengutachten in der rechtlichen Praxis gar nicht möglich, die Kosten für dieses Gutachten übersteigen jedoch den Gesamtwert des Mangels oftmals schon um ein Vielfaches. In der Praxis bleiben Sie damit auf den Schäden selbst sitzen. Doch auch bei der reinen Einzelvergabe liegt es an Ihnen, eventuelle Nachbesserungsansprüche an den richtigen Betrieb zu richten. Der jedoch wird stets versuchen, die Haftung von sich zu weisen und die Schuld einem anderen Betrieb in die Schuhe zu schieben. Ist für die Risse im Putz nun der Putzer oder der Maurer verantwortlich? Bei einem schlüsselfertigen Bau durch einen seriösen Bauträger können Sie sich die Suche nach dem Verursacher sparen, denn für alle Mängel ist innerhalb der gesetzlichen Fristen nur ein Ansprechpartner zuständig, und das sind im Idealfall wir, all inclusive bau. Wir verstecken uns auch nicht hinter haftungsbeschränkenden Firmenkonstruktionen, sondern haften selbst und ganz persönlich.

 

Wenn Sie sich für ein Massivhaus von uns entscheiden, entscheiden Sie sich für den risikoarmen Weg, für ein Massivhaus mit Wohlfühlgarantie von all inclusive bau. Als erfahrener Bauträger bauen wir Ihr Traumhaus schlüsselfertig in Simbach, Altötting, Burghausen, Mühldorf, Pocking, Passau, Vilshofen, Hartkirchen, Ruhstorf oder im gesamten Bäderdreieck für Sie individuell, kostengünstig und zuverlässig!